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„Lass mich bloß mit deinem Jesus in Ruhe!“ sagte mein Kollege

13. Sep. 2021 |

Lass mich bloß mit deinem Jesus in Ruhe!“ sagte mein Kollege, als ich ihm am Montag begeistert vom Gottesdienst erzählt habe.
Wenn ich am Montag begeistert von einer Wanderung, einem Kinoabend oder einem Fußballspiel erzähle, dann hören meine Kollegen zu, fragen nach und tragen selbst bereitwillig von ihren eigenen Wochenenderlebnissen bei.

Viel lieber würde ich ja vom Gottesdienst erzählen oder davon, was mich gerade an meiner Bibellese begeistert. Oder davon, wo ich eine Gebetserhörung erlebt habe. Aber irgendwie traue ich mich nicht. Negative Erfahrungen lassen mich zögern.

Erzähle ich von einer Grillparty, die ich am Wochenende besucht habe oder von einem Ausflug, dann hören mir die anderen zu, auch wenn sie die Leute gar nicht kennen, die dort waren oder sie der Ort, den ich besucht habe, gar nicht so sehr interessiert.

Sie hören zu, weil ich begeistert bin und meine Freude, die ich dabei erlebt habe, mit ihnen teile. Sie freuen sich mit mir, werden von mir mit hineingenommen in das, was ich da erlebt habe. Oder sie werden angeregt, selber mal wieder einen Ausflug zu machen oder ein Lagerfeuer anzuzünden. Kein Mensch käme auf die Idee, mich auf die nächste Grillparty begleiten zu wollen, nur weil ich gerade eben begeistert davon berichtet habe.

Wie gelingt es mir nun, vom persönlichen Glauben so zu erzählen, dass andere gerne zuhören?

Egal worum es geht, andere hören gerne zu, wenn ich kurz, prägnant und begeistert erzähle. Einem Angler, der bis ins kleinste Detail von seiner Ausrüstung erzählt, hört sicherlich keiner lange zu. Berichtet er allerdings von einem ungewöhnlichen Fang an einem verregneten Tag, stehen die Chancen ganz gut, dass er Gehör findet.

Wenn ich von meinem persönlichen Glauben erzählen möchte, so dass mir aufmerksam zugehört wird, dann ist es im Grunde genauso.

Rede ich so, dass meine Kollegen mich verstehen – oder benutze ich etwa Fachbegriffe, die keiner außer mir kennt?

Erzähle ich von mir, von dem, was ich empfinde, erlebe, was mir wichtig ist?

Ist meine Begeisterung echt und glaubwürdig?

Ist der Moment gerade passend?

Ist das Ganze nachvollziehbar für jemanden, der noch nie was davon gehört hat?

Knüpfe ich in meiner Schilderung an etwas an, das meine Kollegen sicher kennen?

Biete ich Raum für interessierte Rückfragen?

Nehme ich wahr, wenn meine Zuhörer nicht mehr „dabei sind“?

Zum Ausprobieren

Erzählen Sie nächsten Montag von Ihrem Gottesdienstbesuch genau so, wie Sie von einem Fußballspiel, einem Konzert, … erzählen würden.

Interaktion

Überlegen Sie, welche Situationen Sie nutzen könnten, um begeistert von Ihrem persönlichen Glauben zu erzählen.

Welche Ihrer Alltagserlebnisse mit Gott oder Glauben eignen sich, um anderen davon zu erzählen?

Womit haben Sie in den letzten Wochen gute Erfahrungen gemacht?

Was lief nicht so glücklich?

Coachingangebot

Ob mir das nun leicht oder schwer fällt, hängt auch ein Stück weit von meiner Persönlichkeit ab. Bin ich eher introvertiert, tue ich mich schwerer, mit anderen ins Gespräch zu kommen. Und da ist es egal, um welches Thema es geht. Eher Extrovertierte stehen in der Gefahr, andere mit ihrer Begeisterung mundtot zu machen. Eine Betrachtung der eigenen Persönlichkeit hilft hier auf alle Fälle weiter.

Als Mentor unterstütze ich Sie dabei, Schritt für Schritt Ihren persönlichen Kommunikationsstil weiterzuentwickeln, so dass Sie mutig und echt von Ihrem Glauben erzählen können.

Sie mich gerne kontaktieren.

Tipps und Tricks zur Umsetzung?

Als Mentor begleite ich Sie dabei, die zu Ihnen passende Lösung zu finden.

Nehmen Sie hier einfach Kontakt mit mir auf.

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