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Die Tochter eines Kollegen ist gestorben

18. Mai. 2022

Eine junge Frau ist gestorben. Nicht irgendwer, sondern die Tochter einer Arbeitskollegin. Gerade mal 24 Jahre alt. Leukämie. So jung, das Leben noch vor sich.
Und ihre Mutter ist einfach nur traurig, wütend auf Gott. Sie macht sich Vorwürfe. Hätte ich doch nur…. Warum habe ich nicht…? Die Tochter fehlt ihr und der Schmerz über diesen Verlust frisst sie fast auf. Auch noch nach Wochen.
Wie geht man nun um mit einer Kollegin, von der man weiß, dass sie an Jesus glaubt und viel Kraft aus ihrem Glauben zieht?
Ganz schnell ist man versucht zu trösten mit Sätzen wie „Sie ist jetzt bei Jesus.“ „Das Leiden hatte endlich ein Ende.“ „Du bist nicht alleine, andere haben das auch geschafft.“ „Die Zeit heilt auch diese Wunde.“ „Ihr werdet euch in der Ewigkeit wiedersehen, eines Tages.“
So gut gemeint und sachlich richtig diese Sätze alle sind, in diesem Moment helfen sie der Trauernden vermutlich gar nicht.
Was ihr wirklich hilft, kann die Trauernde aber oft auch gar nicht sagen. Schließlich durchlebt sie diese Situation gerade selbst zum ersten Mal.
Was also tun? Was sagen?
„Freut euch mit den Fröhlichen! Weint aber auch mit den Trauernden!“ schreibt Paulus (Römer 12,15).
Für mich liest sich das wie eine Ermutigung, den anderen in seiner Trauer wahrzunehmen und mitzugehen. Da sein, ein Taschentuch reichen, miteinander schweigen, die Hand behutsam auf die Schulter legen. Oder ein gemeinsamer Spaziergang, eine Einladung zum Essen oder zum Kaffee. „Möchtest du von deiner Tochter erzählen? Was hast du an ihr besonders geschätzt?“ können gute Fragen sein, die signalisieren, dass sich hier jemand echt interessiert und nicht gleich wieder zur Tagesordnung übergehen möchte.
Das bedeutet Menschen mehr, als uns vielleicht bewusst ist. Wir müssen nicht Antworten oder Ratschläge geben, die wir selbst nicht kennen. Trauernden Menschen helfen wir schon dadurch, dass wir sie in ihrem Verlust nicht vergessen.
Trauen Sie sich, gehören Sie zu den Menschen, die da sind.

Frage an Sie:

Wo haben Sie zuletzt eine trauernde Person getroffen? Wie würden Sie ihr beim nächsten Mal begegnen? Wodurch könnten Sie ihr signalisieren, dass Sie teilnehmen möchten an ihrer Trauer?
Evtl. Wie würden Sie Ihre Anteilnahme an der Person ausdrücken?

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